Frisurentrends
Frühjahr / Sommer 2010
• Magazin
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| Reich verzierte Knotenfrisur mit gezupften Stirnhaaren als Zeichen der Klugheit |
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Bild links: Staatl. Museen Preuß. Kulturbesitz, Skulpturensammlung Bild rechts: Chantilly, Musée Condé, Foto: Giraudon, Paris Copyrights Motive: „Die Frisur” von Schwarzkopf |
Zur Zeit der Renaissance gilt eine hohe Stirn bei Frauen als Ausdruck besonderer Klugheit. Um diesem Ideal zu entsprechen, werden nicht nur die Stirnhaare gezupft. Zum Einsatz kommen auch ballonförmige und durch Bänder gehaltene Aufbauten. Schließlich löst in der Mitte gescheiteltes und am Hinterkopf zu einem großen Knoten aufgestecktes Haar die Praxis des Haarezupfens ab.
Um 1500 folgt eine schlichtere Haarmode, bei der das in der Mitte gescheitelte Haar,
eng
am Gesicht anliegend über Wangen und Ohren gekämmt, im Nacken geknotet wird.
Den Hinterkopf bedeckt dabei ein feines Netz, während ein oft juwelenverziertes Band
quer über die Stirn reicht.
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| Ideal des ewigen Jünglings |
Für junge Männer typisch wird die „zazzera“, eine Frisur
mit halblangem, stark in die Breite toupiertem Haar.
Ein kurzer Lockenkopf, der die obere Partie glatt belässt,
um anschließend um so lockiger hervorzutreten, soll
das Ideal des ewigen Jünglings verkörpern.
