

In den rund 77.000 Friseursalons in Deutschland werden überdurchschnittlich viele junge Menschen ausgebildet. Gerade auf junge Frauen übt der lifestyle-orientierte Modeberuf eine große Anziehungskraft aus: Rund 90 Prozent der Auszubildenden sind weiblich. Der Traumberuf „Friseurin" ist auf der Beliebtheitsskala der handwerklichen Berufe nicht zu toppen.
Rund 38.600 junge Menschen absolvierten im Jahr 2009 eine Ausbildung im Friseurhandwerk. Ein eindrucksvoller Beleg für das überdurchschnittliche Engagement der Unternehmen ist die Ausbildungsquote. Sie lag auch im Krisenjahr 2009 mit rund 15 Prozent auf einem hohen Wert. (Vergleich: Handwerk = 9,7 Prozent und Gesamtwirtschaft = 3,9 Prozent). Im Klartext: Jeder siebte Mitarbeiter in der Branche ist ein Auszubildender. Neben den Folgen der Wirtschaftskrise ist die demographiebedingte Verringerung der Bewerberzahlen der wichtigste Grund für den Rückgang des Lehrlingsbestandes.